Anfänge und Geschichte

der Angather Musikwoche

 

Die Idee zur Angather Musikwoche entwickelte sich im Sommer 1977 auf der nach Frankreich führenden Konzertreise eines bayerischen Jugendchors. Damals taten sich Werner J. Patzelt (Chor), Hubert Gößwein (Instrumente) und Birgit Vogt (Organisation) zusammen, um eine Musikwoche ins Leben zu rufen, welche die besten Züge jener Chor- und Instrumentalwochen zusammenführen sollte, auf denen sie ihre eigene musikalische Prägung erfahren hatten. Das meinte: vormittags und abends Chorproben, nachmittags Orchester und Kammermusik, dazu Tanz und Geselligkeit.

Zwischen 1978 und 2002 fand die so entstandene Musikwoche in Angath am Inn (bei Wörgl, Tirol) statt, bis 1989 während der ersten Septemberwoche, seither in der ersten Augustwoche. Aus einem Kreis bayerischer Jugendlicher wurde ab 1990 eine Musikwoche für alle Altersgruppen mit Teilnehmern aus ganz Deutschland. In den späten 1990er Jahren erwies sich der Angather „Kammerhof“ mehr und mehr als zu klein für den Teilnehmerkreis. Also wurde nach 25 Jahren in Tirol die Musikwoche nach Sachsen verlegt, wo ihr musikalischer Leiter ohnehin seinen Lebensmittelpunkt gefunden hatte. In der Schmochtitzer Musikwoche lebt „Angath“ sozusagen fort.